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Teleskop

Der Schlüssel zum Glück

Der Mensch strebt nach Glück – eine Binse. Aber was ist unter Glück zu verstehen, und wie erreicht man es? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Philosophie und die großen Religionen seit Jahrtausenden, in neuerer Zeit auch die Biologie, die Psychologie, die Soziologie und die Glücksforschung. Hinzukommt inzwischen ein ständig wachsender Markt mehr oder weniger trivialer Ratgeber.

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Kaleidoskop

Gurken_220

conditio humana 2

  (condition humana 1 siehe 21. November 2008)

aaa miles davis kind of blue

Auf die Insel

mitnehmen würden wir diese Musik, auf welchem Tonträger immer.  Nach Lage der Dinge sollte das Eiland allerdings  weit über den derzeitigen Meeresspiegel hinausragen…

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Bildnis des Tages

Portrait des Yayavarman VII, der  Kambodscha zu Anfang des 13. Jahrhunderts regierte. Unter seiner Regentschaft blühte in Kambodscha der Mahayana-Buddhismus, wobei Yayavarman VII sich selbst als Buddha abbilden ließ., und es entstanden Angkor-Thom und weitere Tempelanlagen mit den herrlichen großen Gesichtern des Bayon.  Das Foto entstand im Pariser Musée Guimet, das über  weitere herausragende Exponate aus dem antiken Südostasien verfügt.

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Trump Portrait

Fake Pic

Ein nur alternativ echtes  Foto von Donald Trump, und doch treffend….

Mikroskop

Kurzschluss

Im Samstagsessay  vom 8./9.12 2018 titelte die SZ über die Gier, diese sei menschlich. Genug könne nie genug sein. Deshalb solle man die Gier als das akzeptieren, was sie eben auch sei: ein biologisches Muster,  das jeden antreibe und auch Systemkritiker  und Asketen keineswegs verschone. Der Autor fährt fort:  „Die Wahrnehmung:  Topleute verdienen extrem viel. Die Wirklichkeit:

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Weisheiten der späten Stoa

„Überschreitet man das Maß, so wird das Angenehme zum Unangenehmen.“ ….“Es ist ebenso schwierig für die Reichen, Weisheit zu erlangen, wie für die Weisen, Reichtum zu erlangen.“ …. „Sei nicht feiger als die Kinder! Wenn es Dir angezeigt erscheint, sage: Ich spiele nicht mehr mit.“ …. „Es sind nicht die Dinge, die uns beeinträchtigen, sondern

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Ruhmsucht

Ich kümmere mich nicht so sehr darum, was für ein Mensch ich im Geiste anderer bin, als darum, was für ein Mensch ich vor mir selbst bin: ich will mir reich vorkommen durch meinen eigenen, nicht durch geborgten Reichtum. Michel de Montaigne, Essais  

Der Abgrund

Zu Facebook passt ein Spruch von Friedrich Nietzsche: „Wenn Du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in Dich hinein.“ Dies umso mehr, als die öffentlich zelebrierte Reue des Mark Zuckerberg angesichts der Hilflosigkeit der Politik im Wesentlichen ohne Konsequenzen bleiben wird. Facebook vermarktet die Daten seiner Nutzer, und an diesem Geschäftsmodell wird Zuckerberg ohne

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Boskop

christian morgenstern 3

Christian Morgenstern (3)

Aus der noch nicht lang zurückliegenden Zeit, als es noch Lexika von Brockhaus und Meyer gab, hier ein weiteres Nonsense-Gedicht des Christian Morgenstern: Auf seinen Nasen schreitet einher das Nasobém, von seinem Kind begleitet. Es steht noch nicht im Brehm.   Es steht noch nicht im Meyer. Und auch im Brockhaus nicht. Es trat aus

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Drohendes Unheil

In der gegenwärtigen Periode winterlicher Düsternis wächst still eine beträchtliche  Gefahr heran. Nicht wenige Exemplare des europäischen Sapiens leiden immer wieder unter erheblichen Flüssigkeitsverlusten aus  rot umrandeten Nasenlöchern. Neurologen befürchten nun, dass das regelmäßig über der Nase befindliche Gehirn nachhaltig austrocknen und durch die genannten Öffnungen  in die ohnehin belastete Atmosphäre rieseln könnte. Zwar  würde ein derartiges Ungemach

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Christian Morgenstern (2)

    Christian Morgenstein war auch Aphoristiker. Einige Beispiele: „Es  gibt keine Einzelschuld, es gibt nur Gesamtschuld. Wir müssen uns nur gegenwärtig halten, dass die Bestrafung eines Verbrechers durch unsere Behörden nur den Schein der Gerechtigkeit für sich hat, nicht die Gerechtigkeit selbst; denn wie könnte die wahre Gerechtigkeit sich gegen einen einzelnen wenden, sie,

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Christian Morgenstern

    Christian Morgenstern (1871 – 1914) war  Nonsensedichter, Anthroposoph und Philosoph. Hier eines seiner Nonsense-Gedichte: Der Lattenzaun Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun.   Ein Architekt, der dieses sah, stand eines Abends plötzlich da –   und nahm den Zwischenraum heraus und baute draus ein großes Haus.   Der Zaun indessen stand

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