Teleskop

Leiden ohne Perspektive

Zu dem, was Väter ihren Kindern für deren Lebensweg mitzugeben pflegen, gehört nicht selten der Spruch „Ganz oder gar nicht!“ Ach, hätte die westliche Politik diesen Grundsatz doch zugunsten der Ukraine beherzigt, und täte sie es wenigsten nun! Die Abwehr gegen den Feldzug Russlands gegen die Ukraine war und ist insbesondere für die militärisch schwachen

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Kaleidoskop

Euer Hochwürgen

Spätestens seit Leonardo da Vinci  sucht der Mensch mehr oder weniger erfolgreich, Geniales der Natur in technische Anwendungen und Lösungsstrategien umzumodeln.  Gelungene Ergebnisse dieser „Biontik“ sind das Flugzeug, der Klettverschluss, Klebstoffe und bestimmte pflanzen- sowie tierähnliche Oberflächenstrukturen. Auch das Wiederkauen scheint zum Nachahmen zu verführen. So beharrt der globale Norden trotz der damit verbundenen, zunehmenden

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Flucht

2024 wird das Jahr ungeahnter Naturkatastrophen. Die wichtigste vorab: Der Fußballclub Bayern München wird nicht Deutscher Meister, gewinnt nicht den DFB-Pokal und auch nicht die Konkurrenz der Champions League. Verantwortlich für  diese Misere ist selbstverständlich keineswegs die  stets sympathische, unrühmliches Gewinnstreben ablehnende Führungsriege des Vereins, allen voran der inzwischen zum Ehrenpräsidenten gekürte, untadelige Uli Hoeness.

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Durchgefallen

Hier ein viel gelobtes Büchlein von Hartmut Rosa (Suhrkamp,132 Seiten, 10 Euro) über die Versuche des Menschen, Kontrolle über die Welt zu erlangen, wobei Resonanz verloren geht. Uns erscheint es eher als von Eitelkeit nicht freies soziologisches Wortgetöse über Altbekanntes. Die von Rosa nicht einmal erwähnten Indigenen haben die Entfremdung des Menschen von der Welt

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Alte Bekannte: Tote Tragen Keine Karos

Im Jahr 1982 drehte  Carl Reiner die herrliche Filmkomödie „Tote tragen keine Karos“ („Dead Men Don´t Wear Plaid“) –  lange Kult in  Deutschland. Darin beauftragt Juliet Forrest (Rachel Ward) den Privatdetektiv Rigby Reardon (Steve Martin) damit, den Tod ihres Vaters aufzuklären, eines Wissenschaftlers und Käseproduzenten. Nach wirren Ermittlungen, unter anderem der Identifizierung  eines Kreuzfahrtschiffs namens

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Ein Genuss

Gregor Gysi hat einige Bücher geschrieben.  Bei seiner Autobiographie („Ein Leben ist zu wenig“) wirkte der Journalist Hans-Dieter Schütt mit, der Gregor Gysi nun  in dem Band „Auf eine Currywurst mit Gregor Gysi“ (Aufbau 2023, 299 Seiten, 22 Euro) zahlreiche, wohlüberlegte Fragen über Gott und die Welt stellte. In seinen Antworten zeigte sich der Befragte

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Mikroskop

Zwei auf Holzwegen

Jakob Augstein und Herfried Münkler haben sich unlängst unter anderem darüber ausgetauscht, ob ein Verbot der  AfD  beantragt werden sollte (der Freitag 18/24 vom 2. Mai). Münkler meinte dazu vorab, das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) habe das Schwert des Parteiverbots durch die Ablehnung des Verbots der NPD vor einigen Jahren stumpf gemacht. Mit der Begründung, die NPD

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Verbotsantrag jetzt!

Wenn die anhaltenden Demonstrationen gegen die Rechtsextremen einen Sinn haben sollen, müssen die Bundesregierung, der Bundestag oder der Bundesrat, möglichst alle zusammen, nicht nur vernehmlich Selbstkritik üben und ihre Politik ändern (siehe „So bitte nicht“), sondern nun auch schnell gemäß Artikel 21 des Grundgesetzes beantragen, die AfD zu verbieten. Der Verfassungsschutz dürfte genug Material zur

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Ach Sahra

Das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ hat  die Selbstverliebte vor allem mit sich selbst geschlossen. Programmatisch ist das BSW ambivalent – im Sozialen überzeugend, weniger aber außenpolitisch, bezüglich  des russischen Aggressors sogar abwegig.  Die von der Linken mitgenommene Forderung, statt Waffenlieferungen an die Ukraine Verhandlungen mit Putin aufzunehmen, ist absurd, da der immer weniger Grund hat, zu

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So bitte nicht

Der anhaltende Aufstieg der AfD bedroht mittlerweile die Freiheit, die Menschlichkeit und die Demokratie in Deutschland. Dennoch ist ein überzeugendes Konzept der übrigen Parteien, der Regierenden und Abgeordneten dagegen unverändert nicht erkennbar. Sie scheuen einen Verbotsantrag gegen die Partei, auch  einen Antrag nach Artikel 18 des Grundgesetzes gegen den Faschisten Björn Höcke, und sie rezitieren

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Boskop

Highlight

aus dem Nationalmuseum in Bangkok.

Nur Ruhe

Wo Gefahren lauern, ist das Rettende nahe!

Sportschau in Gefahr!

Die Fortbestand der vielgeliebten Sportschau in der ARD wankt; viele Fußball-Fans sinnieren verzweifelt darüber, ob und wie sie weiterhin das Ballgeschehen genießen können. Arnold B. aus M. (Abb.) hat mit Hilfe eines geschickten Chirurgen – leider nur für sich – eine Lösung gefunden; das Ventil zum Aufblasen des Balls befindet sich links an seiner Hüfte.

Reibereien

Der  Süddeutschen Zeitung (SZ) ist  bekanntlich stets an  innovativer Berichterstattung gelegen, wobei sie nicht selten an Bekanntes anknüpft und sodann, gewohnte Trennungen überwindend, in überraschende Gefilde vorstößt. Ein gelungenes Beispiel ist dieser Auszug aus dem Streiflicht der Ausgabe vom 26. Januar, wo zu lesen ist, die Zeiten des  „Sicht-reibenlassens“ müssten sorgsam organisiert, mit Vorlauf geplant

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